Impfen für Afrika

Aktionstag 2018:  Dienstag, 8. Mai.

Über 1.000 Tierarztpraxen nehmen seit 2004 jedes Jahr an dieser Aktion teil. So findet auch in unserer Klinik jedes Jahr im Mai “Impfen für Afrika” statt, der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Wer an diesem Tag die Impfung seines Haustieres bei uns durchführen lässt, leistet direkte Hilfe für Menschen in Ostafrika. Denn 50% aller Impfeinnahmen der Tierklinik von diesem Tag gehen an “Tierärzte ohne Grenzen”. Die Organisation finanziert damit Projekte, die Leben sichern. Während Impfungen für die Vierbeiner in Deutschland zwar lästig, aber selbstverständlich sind, sind sie in Afrika selbst für Menschen purer Luxus.

Impfstoffe sind knapp. Sie werden auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen, die häufig die Monatseinnahmen einer Familie weit übersteigen, verkauft. Viele Kinder, Erwachsene und Tiere sterben so noch heute an Krankheiten wie Tollwut, die bei uns als ausgerottet gelten.

Aus diesem Grund floßen die Spenden aus dem Aktionstag 2014 insbesondere in ein Projekt zur Tollwutbekämpfung in der kenianischen Masai Mara. “Tierärzte ohne Grenzen” beschafft für Mensch und Tier dringend benötigte Impfstoffe und besucht Dörfer in weit abgelegenen Regionen, um insbesondere Hunde kostenlos gegen Tollwut zu impfen. Eine tierärztliche Versorgung gibt es in diesen Gebieten praktisch nicht, und dass, obwohl die Menschen hier eng mit ihren Tieren zusammenleben. Besonders Wach- und Hütehunde tragen den Tollwut-Virus in sich und stecken Kinder beim gemeinsamen Spielen und Herumtollen an. Doch auch Wildtiere sind von Tollwut bedroht.

Für diesen Zweck sammelt die Organisation an dem Aktionstag Spenden.

Geimpft werden die Vierbeiner ohnehin, warum also nicht am Aktionstag “Impfen für Afrika”? Die Impfung kostet an diesem Tag keinen Cent extra.

Sollten Sie weiter Fragen zu dieser Aktion haben, finden Sie auf der Internetseite www.impfenfuerafrika.de weitere Informationen.

 

zurück zu Wissenswertes