Leistung Ultraschall

Ultraschall

Die Ultraschall-Untersuchung ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Diagnose vieler Krankheitsbilder. Sie ermöglicht eine detaillierte Darstellung einzelner Organe. Man kann die Größe, Struktur, die Durchblutung (mittels Doppler-Technik) und – besonders beim Herzultraschall – auch die Funktion des Organs beurteilen.

Gründe (Indikationen) für eine Ultraschall-Untersuchung sind zum Beispiel:
  • Diagnose / Ausschluss von Tumoren im Bauchraum, zum Beispiel an Milz, Leber, Darm, Lymphknoten, Harnblase. Nötigenfalls können unter Ultraschall-Kontrolle gezielt und schonend kleine Gewebeproben (sog. Feinnadel-Aspirate) entnommen werden. Diese können nach Bewertung durch einen Pathologen hilfreich für die weitere Therapieplanung sein.
  • Endokrinologische (hormonelle) Erkrankungen, zum Beispiel der Nebennieren (Morbus Cushing, Morbus Addison, der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse. Zusätzlich sind hier spezielle Blutuntersuchungen erforderlich.
  • Unklare Umfangsvermehrungen am Körper, zum Beispiel vor einer eventuell geplanten Operation.
  • Trächtigkeits-Untersuchungen
  • Fruchtbarkeits-Probleme, zum Beispiel Eierstocks-Zysten, Gebärmutter-Entzündung, usw.
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsen-Entzündung (Pankreatitis)
  • Entzündungen, Tumore, Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt
  • Diagnose und kontrollierte Entlastung von Flüssigkeitsansammlungen (Ergüsse) in Brust- oder Bauchhöhle

Herzultraschall (Echokardiografie)

Diagnostik verschiedener Herzerkrankungen, zum Beispiel Herzklappeninsuffizienz, Dilatative Kardiomyopathie (DCM), Hypertrophe Kardiomypathie (HCM). Die Untersuchung liefert Informationen über Art und Schweregrad der Herzerkrankung und ist hilfreich zur Kontrolle des Therapieerfolges.

Zur Untersuchung liegt Ihr Tier in der Regel in Seitenlage auf einem speziellen Tisch; bei schwerer Atemnot oder bei sehr großen Hunden kann die Untersuchung auch in Brustlage oder im Stehen durchgeführt werden. Gegebenenfalls sind zusätzlich Röntgen- und Blut-Untersuchungen nötig.

Patienteninfo

Zur Untersuchung der Bauchorgane sollte Ihr Tier 12 Stunden nüchtern sein (Wasser trinken ist erlaubt). Dadurch verbessert sich die Bildqualität und damit die Aussagekraft der Untersuchung.

Das Fell muss in der Regel geschoren werden, damit wir eine gute Bildqualität erhalten.

Die Untersuchung ist nicht invasiv, nicht schmerzhaft, und kann in der Regel ohne Narkose durchgeführt werden. Dadurch ist die Untersuchung wenig belastend für Ihr Tier. Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei sehr ängstlichen oder aggressiven Tieren, kann eine leichte Sedierung nötig und hilfreich sein, um dem Tier Stress zu ersparen und ein aussagekräftiges Untersuchungsergebnis zu erzielen.

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